Christina Knecht: Leipziger Buchmesse als Familientreffen

Christina Knecht reist seit 22 Jahren nach Leipzig. Sie erzählt von ihren persönlichen Buchmesse-Momenten.
Knecht_Normal

Christina Knecht, Jahrgang leitet seit 16 die Presseabteilung vom Carl Hanser Verlag und Paul Zsolnay Verlag und reist seit 22 Jahren nach Leipzig.

Was verbinden Sie mit der Leipziger Buchmesse?

Wie Weihnachten und Ostern gehört die Leipziger Buchmesse zu meinem festen Jahreslauf. Und wie Weihnachten und Ostern ist die Messe in Leipzig für mich ein großes Familientreffen – nur dass Geschwister, Tanten und Onkel in Leipzig meine Autoren, die Journalisten und Leser sind.

Was war Ihr schönster Leipzig liest-Moment?

Über die Jahre habe ich viele unvergessliche Leipzig liest-Momente erlebt: Mit Per Olov Enquist im Alten Rathaus, T.C. Boyle in der Baumwollspinnerei und im Werk II oder Margriet de Moor im Bildermuseum, mit Herta Müller, Günter Kunert und Colson Whitehead… Besonders eindrucksvoll ist mir eine Lesung mit Henning Mankell im damals neu renovierten Bahnhof in Erinnerung: Die Atmosphäre war magisch und Mankell vollkommen überwältigt.

Worauf freuen Sie sich zur kommenden Buchmesse?

Auf meine Autoren-Journalisten-Leser-Familie!

Diesen Beitrag teilen:

Empfohlene Beiträge:

Lob der Abhängigkeit 

Buchmesse-Nachschlag, Teil 2: In Zeiten zunehmender Markt-Konzentration stehen unabhängige Verlage für eine bunte, vielfältige Bücherlandschaft. In Leipzig kommen auch die Kleinen groß raus

weiterlesen »

Feuerfeste Bücher 

Buchmesse-Nachschlag, Teil 1: Beim Preis der Leipziger Buchmesse empfehlen sich große, packende Geschichten für immer wieder neue, überraschende Perspektiven auf unsere ach so komplexe Welt

weiterlesen »